Startseite : Historie   

 

 

  Historie
Zahlen und Daten
Ansprechpartner
Kontakt
Impressum

 

 

  Technische Störungen
Ratgeber
Links

 

 

  Mietobjekte
Kaufobjekte
Eigentumsverwaltung
Baubetreuung

 

 

  Familien
Senioren
Behinderte

 


 

Historie

 

11.05.1936 Acht Bürger und die Stadt Tübingen gründen die "Kleinsiedlung Tübingen eGmbH".

Ziel war es, dem Wohnungsmangel abzuhelfen, mehr preiswerten Wohnraum zu schaffen und den Siedlern durch Nutzgärten und Kleintierhaltung eine gewisse Eigenversorgung zu sichern.

30.12.1940 Gründung der "Kreisbaugenossenschaft Tübingen eGmbH".

Damit wurde die Ausdehnung des Tätigkeitsfeldes auf das gesamte Kreisgebiet mit seinen damals 54 Gemeinden möglich um auch außerhalb von Tübingen an einer Verbesserung der Wohnungssituation mitzuwirken.

28.04.1950 Um die Wohnversorgung der Flüchtlinge zu bewältigen werden dem Kreis Tübingen Fördermittel für 110 Wohneinheiten zur Verfügung gestellt. Bis 1952 wurden hiervon 62 Einheiten von der Kreisbaugenossenschaft gebaut.

24.06.1953 Nach der 10. Generalversammlung der Kreisbaugenossenschaft wurde am 03.07.1953 im Schwäbischen Tagblatt berichtet, dass die Kapitalkraft nicht ausreicht. Demnach hatte der Vorsitzende, Landrat Zahr, es nicht leicht, die Genossen von der Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit der Liquidation der Genossenschaft zu überzeugen. Den Genossenschaftsmitgliedern fiel es schwer, den Genossenschaftsanteil von 300,00 DM aufzubringen und darüber hinaus noch mit weiteren 300,00 DM zu haften.

So wurde die "Kreisbaugesellschaft Tübingen mbH" mit einem Stammkapital von 100.000,00 DM gegründet.

21.07.1953 In einer außerordentlichen Generalversammlung wurde, nachdem den Genossen die Übernahme sämtlicher Rechte und Pflichten garantiert wurde, der Liquidation der bisherigen Genossenschaft und Überleitung in die neu gegründete Kreisbaugesellschaft zum 31.07.1953 zugestimmt.

Zu den Gründungsgesellschaftern gehörten der Kreisverband Tübingen, die Kreissparkasse Tübingen, die Universitätsstadt Tübingen und die Gemeinden Bodelshausen, Dettenhausen, Dußlingen, Hirrlingen, Kirchentellinsfurt, Mössingen, Nehren, Ofterdingen und Pliezhausen.

Die Bautätigkeit wurde in den folgenden Jahren verstärkt fortgesetzt, wobei die Gemeinden bei der Grundstücksbeschaffung stets mithelfende Partner waren.

1953 – 1969 Mit der Änderung der Unternehmensform folgte eine bessere Finanzausstattung von 100.000,00 DM im Jahre 1953 über 2.100.000,00 DM in 1969, auf 1.092.000,00 Euro im Jahr 2001.

21.08.1957 Eine Erweiterung des Aufgabenbereichs kam durch die verstärkte Nachfrage privater Bauherren nach Baubetreuung in technischer, wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht.

Durch Erlass des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern wurde die Kreisbaugesellschaft als Betreuungsbauunternehmen im Sinne des Wohnungsbaugesetzes bestätigt.

1965 – 1972 Wesentliche Aktivitäten der Kreisbaugesellschaft waren 1965 die Beteiligung an der Planung für das Neubaugebiet Mössingen-Bästenhardt, von 1965 bis 1972 die Bebauung am Galgenberg in Tübingen gemeinsam mit der GSW und von 1967 bis 1972 die Bebauung im Tübinger Neubaugebiet Waldhäuser-Ost gemeinsam mit drei weiteren Wohnungsunternehmen aus Tübingen, die sich in der Interessengemeinschaft Tübinger Wohnungsunternehmen (IG TüWo) zusammengefunden haben.

1966 Das Verwaltungsgebäude der Kreisbaugesellschaft in der Hechinger Straße 22 wurde gebaut. Die Geschäftsräume der Kreisbaugesellschaft und der im Haus befindlichen Filiale der Kreissparkasse wurden je als Teileigentum begründet.

1977 Nach 25-jähriger Tätigkeit konnte die Kreisbaugesellschaft auf eine positive Leistungsbilanz sowohl im Miet- und Erwerbshausbau als auch als Betreuungsunternehmen verweisen.

1978 Bau des Verwaltungsgebäudes für den Landkreis Tübingen in der Bismarckstraße 110 in Tübingen im Rahmen der Baubetreuung.

Große überregionale Beachtung erhielt die Kreisbaugesellschaft für einzelne Häuser, die zur Tübinger Altstadtsanierung beitrugen.

Bis 1985 Der Anfang der 80er Jahre sich abzeichnende geringere Bedarf an Neubauwohnungen beeinflusste auch die Neubautätigkeit des Unternehmens. Öffentlich Mittel flossen nur spärlich und meist nur für wenige Schwerpunkte. Dennoch konnten Baumaßnahmen in diesen Jahren begonnen und fertiggestellt werden.

1986 Die Kreisbaugesellschaft Tübingen mbH feiert ihr 50-jähriges Bestehen.

1988 Nach einer eingehenden Bestandsuntersuchung wird vom Aufsichtsrat ein 10-jähriges Sanierungs- und Modernisierungsprogramm beschlossen. Um die Wirtschaftlichkeit einzelner Maßnahmen zu verbessern, werden, sofern möglich, die Dachgeschosse mit neuem Wohnraum ausgebaut. Während der Sanierungsmaßnahmen werden die Mieter in andere Häuser umgesetzt.

1989 Durch die verstärkte Zuwanderung von Aus- und Übersiedlern aus Osteuropa und durch die jahrelange Zurückhaltung des Bundes und des Landes bei der Wohnungsbauförderung entstand ein überdurchschnittlicher Wohnraumbedarf. Mit dem Aussiedlerhilfsprogramm wurde der soziale Mietwohnungsbau in Baden-Württemberg wieder aktiviert.

Der Aufsichtsrat beschließt mit 184 Wohn- und Gewerbeeinheiten und einem Kostenvolumen von 43 Mio. DM das größte Wohnungsbauprogramm in der Geschichte der Kreisbaugesellschaft.

1990 Mit dem Wegfall des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes entfallen neben den Befreiungen von der Körperschaft-, Gewerbe- und Vermögensteuer auch Bindungen an den bisher begrenzten Tätigkeitsbereich der ehemals gemeinnützigen Wohnungsunternehmen.

1993 Entsprechend dem Bestreben der Gesellschaft, allen Städten und Gemeinden im Landkreis Tübingen den Beitritt zur Gesellschaft zu ermöglichen, haben der Landkreis Tübingen und die Kreissparkasse Tübingen Geschäftsanteile an die Stadt Rottenburg am Neckar und die Gemeinden Gomaringen, Kusterdingen, Neustetten und Starzach veräußert.

1994 Vom Landratsamt Tübingen wird dem Unternehmen die Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung und die Zulassung als Betreuungsunternehmen erteilt.

1995 Das Verwaltungsgebäude Hechinger Straße 22 wird umgebaut und den aktuellen Erfordernissen eines modernen Dienstleistungsunternehmen angepasst.

1997 Das auf 10 Jahre ausgelegte Sanierungsprogramm wird fortgeschrieben um mit modernen und marktgerechten Wohnungen die Vermietbarkeit des Wohnungsbestandes auch in der Zukunft zu gewährleisten.

1999 Das Unternehmen stellt das Rechnungswesen auf den EURO um.

2001 In Verbindung mit der Umstellung des Stammkapitals auf den EURO wird das Stammkapital auf 1.092.000,00 EURO erhöht.